Streifzug durch den Garten. Teil1





Der Sommer ist die Jahreszeit, in der unser Garten am üppigsten blüht. Gegossen werden unsere Stauden aber selten und nur dann,  wenn sie schon schlapp herunterhängen. Die Stauden werden von uns so ausgewählt, dass sie auch einmal eine ganze Zeit lang ohne Regen überstehen. Regelmäßige Wassergaben erhalten nur die Topfpflanzen auf der Terrasse und ein paar Hortensien, auf die ich trotz ihres Durstes nicht verzichten wollte.
Auf dem Bild blüht im Vordergrund in orange der kalifornische Mohn und dahinter in weiß die Gaura lindheimeri.  Diese beiden kommen auch mit langer Trockenheit sehr gut klar.


Die wintergrünen Pflanzen sind Buchs, Eiben, Thuja, Efeu, Kirschlorbeer und verschiedene andere, welche den Garten auch ihm Winter noch attraktiv aussehen lassen.
Das Fairy Hochstämmchen auf dem Bild erfreut uns schon seit vielen Jahren. Es ist eine Rose, die uns jedes Jahr mit ihrer langen und üppigen Blüte erfreut.


Unsere  Hauptwege im Garten bestehen aus großen Muschelkalktrittsteinen. Für  die Nebenwegen genügen uns kleinere Platten.
 Da bei uns die Pflanzenvielfalt an erster Stelle kommt, haben wir bewusst auf eine Rasenfläche verzichtet. Deshalb blüht bei uns im Garten eigentlich immer etwas für die Schmetterlinge und Bienen. Hiermit wollen wir unseren Teil gegen das Insektensterben beitragen.

Die Bougainvillea haben wir schon seit circa 25 Jahren. Sie blüht jeden Sommer wunderschön bis zum ersten Frost. Dann wird sie von uns in die Garage geräumt. Dort wird sie relativ trocken überwintert und verliert dann ihre Blätter. Im Frühjahr kommt sie wieder ins Freie.


Auf dem Bild ist die Bepflanzung rund um den Gartenteich zu sehen. Die weiße Staude ist die Gaura, die den Winter bei Staunässe manchmal nicht übersteht. Sie samt sich aber in den Kiesweg aus und wird dann an die gewünschte Stelle gesetzt und nur in der ersten Zeit   etwas gegossen.
Die blaue Staude links ist eine Agastache (Duftnessel) die sehr gut riecht, wenn man an der Blüte reibt.
Die gelbblühende Pflanze im Vordergrund ist eine Rudbeckia  `Goldball` (gefüllter Sonnenhut),  die über zwei Meter hoch werden kann.


Hier noch ein Bild des Sommerflors.
 Im Hintergrund ist unser mit Efeu bepflanzter Pavillon zu sehen.

Blick auf die Terrasse.

Wir lieben Sonnenhut, den es in unzähligen Farbvariationen gibt.  Dieser kommt nicht immer über den Winter, aber er samt sich fleißig aus und erhält sich dadurch im Garten.

 Trockenheit und Schnecken können ihn nicht schrecken (reimt sich sogar ).🙂


Ein Foto vom Balkon unseres Hauses in den Garten. Der Pavillon ist im Sommer ein sehr angenehmer Sitzplatz, da der Efeu Schatten spendet.

Unser Gartenteich besteht aus zwei Ebenen und ist in einem separaten Post von uns beschrieben.


Eine andere Perspektive des Gartens.


Der Wacholder neben unserer Garagenausfahrt war mit den Jahren zu groß geworden. Deshalb wurde er von uns zu einem Formgehölz umgewandelt.

 Steinbänke und Tische aus großen Natursteinen.


Ein Teil unserer Formgehölze und des Laubenganges. Links hinten im Bild  noch einmal der Pavillon.


Der Geröllhaufen am Gartenteich ist neu hinzugekommen. Er soll Amphibien und Insekten Unterschlupf bieten und wurde von mir mit einer Dekoeidechse bestückt.
Ein alter Baumstumpf aus dem Garten wurde integriert.


Der Gartenteich mit dem lila Blutweiderich und gelben Sonnenhut.


Einige Exemplare von unseren Rosen. Links sieht man das Fairyhochstämmchen und vorne die rosa blühende Leonardo da Vinci. Die lilafarbene Clematis rechts im Bild ist eine robuste Viticella, die der Clematiswelke trotzt.

Unsere Steinskulptur mit Sonnenhut. Als Bodendecker zwischen den Steinplatten wurde die weissbunte Gänsekresse gepflanzt, der wir einen gesonderten Post gewidmet haben.

Wir hoffen, dass euch unser blühender Sommergarten gefallen hat und wünschen euch allen einen grünen Daumen. Wir würden uns freuen, wenn Ihr uns beim Teil 2 wieder besucht. 

Schöne Grüße aus Neubrunn

Susanne und Hans

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