Lieblinge - Kalifornischer Mohn




Einer meiner Lieblinge ist der Kalifornische Mohn – Eschscholtzia californica. Ohne ihn zu gießen, erfreut er einen mit monatelanger Blütenpracht. Noch ein Vorteil ist, dass die Schnecken ihn im Gegensatz zum Islandmohn verschmähen.
Seine leuchtend orangen Blütenblätter sind ein toller Anblick. Er braucht einen sonnigen Standort und muss jedes Jahr neu ausgesät werden, da er unseren Winter meist nicht übersteht.

Das Saatgut kann leicht selber geerntet werden, wenn man eine oder zwei Samenschoten ausreifen lässt. Falls zu viele aufgehen nur vereinzeln, da ein Umpflanzen an einen anderen Standort meist nicht klappt.





Da man nie auslernt, habe ich bei einem Ausflug in den Botanischen Garten Bayreuth (einer unserer Lieblinge der botanischen Gärten) erfahren, das die Indianer Kaliforniens den Mohn als Schlaf- und Beruhigungsmittel nutzten. Er wurde auf heißen Steinen getrocknet und als Tee verwendet. Im Gegensatz zum europäischen Schlafmohn aus dem Opium gewonnen wird, ist der kalifornische Mohn nicht suchterzeugend.

Den Tee habe ich selbst noch nicht ausprobiert, da ich recht gut schlafe 😁




Weitere Lieblinge kommen demnächst …

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